Presse

Pressekontakt

Elbland Philharmonie Sachsen GmbH
Kirchstraße 3 · 01591 Riesa

Julia Gläßer
Assistentin der Geschäftsleitung
Mitarbeiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Sie erreichen mich derzeit telefonisch ausschließlich unter 0176/31575826.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Telefon +49 3525 7226-30
Telefax +49 3525 7226-49
E-Mail: julia.glaesser@elbland-philharmonie-sachsen.de

Aktuelle Pressemeldungen

Foto: Künstlerarchiv

Pressemitteilung vom 7. Juli 2020

Fernes Licht
Konzerte in Kirchen der Region mit Werken von Mozart, Vasks und Schubert

Nach einer zerklüfteten künstlerischen ersten Jahreshälfte blicken die Musikerinnen und Musiker der Elbland Philharmonie Sachsen optimistisch auf die neue Spielzeit 2020/2021. Da es aufgrund der aktuell gängigen Abstandsregelungen nicht möglich ist, im ganz großen Orchesterformat zu spielen, wurden die ursprünglich geplanten Konzertinhalte der COVID-19-Situation entsprechend angepasst und der Spielplan neu ausgerichtet, ohne auf die zentralen Kernelemente und –Werke zu verzichten. Die vielen Spielorte des Orchesters werden ausgemessen und Hygienekonzepte müssen von Veranstaltern entworfen und bestätigt werden. Die neue Saison wird eine neue, eine andere Perspektive auf Klassische Konzerte werfen – dies birgt Herausforderungen und Chancen. Die Corona-Pandemie hat ihre Spuren in uns Menschen hinterlassen und wird auch weiterhin Veränderung im Blick auf die Welt und in der Reflexion sowie Auseinandersetzung mit dieser auch auf verschiedensten musikalischen Ebenen in sich tragen.

Im Konzert zur Saisoneröffnung erklingt zunächst die melancholische Sinfonie Nr. 40 g-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart. Sie kann im Kontext Mozarts damaliger ökonomischer Lebenslage gedeutet werden: Verzweiflung spiegelt sich in der Musik wider und tragische, schwere Atmosphäre und Klanggestaltung prägen das gesamte Werk. Es schließt sich das Konzert für Violine und Streichorchester „Distant Light“ des lettischen Komponisten Peteris Vasks an. Das Werk (in der deutschen Übersetzung: „Fernes Licht“) wurde in den Jahren 1996 bis 1997 auf Anfrage von Gidon Kremer komponiert. Vasks selbst schrieb über sein Werk: „Fernes Licht ist Nostalgie mit einem Anflug von Tragik. Kindheitserinnerungen, aber auch funkelnde Sterne Millionen von Lichtjahren entfernt.“ Stilistisch verbeugt sich Vasks in einem einzigen musikalischen Bogen vor seinen Vorbildern Arvo Pärt und Witold Lutosławski. Als Solist wird der Dresdner Virtuose Wolfgang Hentrich zu erleben sein, Konzertmeister der 1. Violinen der Dresdner Philharmonie und Musikprofessor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Er spielt eine Violine des Venezianers Sanctus Seraphin aus dem Jahre 1725.
Mit der 5. Sinfonie B-Dur von Franz Schubert, einer Hommage an Wolfgang Amadeus Mozart, schließt der Konzertabend und entlässt seine Zuhörer und Zuhörerinnen mit „klassisch mozartischer“ Heiterkeit.

 Termine

 3. September 2020, 18.00 Uhr in der Marienkirche Pirna
Preise: 17,00 Euro / 14,00 Euro (erm.) / 5,00 Euro  (Kinder) / 2,00 Euro  (Abendkassenzuschlag)

4. September 2020, 19.30 Uhr in der Lutherkirche Radebeul
Preise und Kartenvorverkauf online über www.landesbuehnen-sachsen.de und in der

Theaterkasse unter 0351 8954214

6. September 2020, 16.00 Uhr, im Dom zu Meißen
Preise: 17,00 Euro / 14,00 Euro (erm.) / 5,00 Euro  (Kinder) / 2,00 Euro  (Abendkassenzuschlag)Kartenvorverkauf ausschließlich im Verwaltungssitz der Elbland Philharmonie Sachsen unter 03525 72260

Pressemitteilung im PDF-Format  Fernes Licht

Foto: Fernando Henriquez

Pressemitteilung vom 13. Juli 2020

Mozarts Harfenklang

Sonderkonzert in der Marienkirche Pirna

Im Sonderkonzert der Elbland Philharmonie Sachsen am Sonntag, 30. August 2020, 17.00 Uhr in der Marienkirche Pirna stehen vielfarbige und berührende Harfenklänge im Mittelpunkt. Der Konzertabend wird zunächst eröffnet von Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183. Nach der Rückkehr von seiner dritten Italienreise im Jahr 1773 komponierte Mozart, gerade 17 Jahre alt geworden, die so genannte „Kleine g-Moll Sinfonie“. Das Werk weicht nicht nur von Mozarts bis daher charakteristischem heiter-galanten Kompositionsstil ab, sondern ist zudem auch seine erste Sinfonie in Moll. Weiter im Konzert erklingen „Danse Sacrée et Danse Profane“ (Tänze für Harfe und Streichorchester) von Claude Debussy. Die beiden Tänze gehören heute zum festen Repertoire und werden, obwohl sie extra für chromatische Harfe geschrieben wurden, auf modernen Doppelpedalharfen aufgeführt. Die Uraufführung fand am 6. November 1904 in den Concerts Colonne statt. Es folgen die weltberühmte Meditation aus der Oper „Thaïs“ von Jules Massenet sowie das Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299 von Wolfgang Amadeus Mozart. Als Solistin an der Harfe ist Alma Klemm zu erleben. Klemm studierte in Würzburg und Salzburg und arbeitete bereits mit den Berliner Philharmonikern, der Filharmonien Oslo, der Camerata Salzburg, dem WDR Sinfonieorchester und der Staatsoper Hamburg.

Konzert- und Ticketinformation

Sonntag, 30. August 2020, 17.00 Uhr in der Marienkirche Pirna
Preise: 17,00 Euro / 14,00 Euro (erm.) / 5,00 Euro (Kind)

Tickets erhalten Sie unter https://hallo.etix.com/eps, im Verwaltungssitz der Elbland Philharmonie Sachsen (Bestellungen tel. unter 03525-72260) oder an der Abendkasse. Bitte erwerben Sie die Tickets bevorzugt online.

 Pressemitteilung im PDF-Format Mozarts Harfenklang

Foto: Hagen Schnauss

Pressemitteilung vom 13. Juli 2020

Viva Espana!

Klassik Open Air zur Saisoneröffnung auf dem Marktplatz Wilsdruff und auf dem Crassoberg in Meißen Werke von Gioacchino Rossini, Isaac Albéniz, Manuel de Falla, Geroges Bizet, Émile Waldteufel u.a.

Mit purer Lebensfreude und temperamentvollen Klängen eröffnet die Elbland Philharmonie Sachsen unter Leitung ihres Chefdirigenten Ekkehard Klemm die Saison 2020/21 mit Open Air Konzerten auf dem Marktplatz in Wilsdruff und auf dem Crassoberg in Meißen.
Ob leidenschaftliche „Haberna“ einer verführerischen Carmen oder populäre Ouvertüre aus dem „Barbier von Sevilla“ – die immer wieder emotional-berührende Vielfalt der im Konzert erklingenden Werke erzählt Geschichten, die bewegen und überdauern. Mezzosopranistin Franziska Rabl und Bariton Patrick Rohbeck werden Arien und Duette gestalten und durch das feurige und unterhaltsame Programm führen.

 Termine

Samstag, 22. August 2020, 19.00 Uhr auf dem Marktplatz Wilsdruff
Informationen zum Ticketverkauf für den Marktplatz Wilsdruff werden zeitnah bekannt gegeben.

Sonntag, 23. August 2020, 18.05 Uhr auf dem Crassoberg Meißen
Preise: 20,00 Euro / 18,00 Euro (SZ -Card) / 2,00 Euro (Kind)

Tickets erhalten Sie unter https://hallo.etix.com/eps, im Verwaltungssitz der Elbland Philharmonie Sachsen (Bestellungen tel. unter 03525-72260) oder an der Abendkasse. Bitte erwerben Sie die Tickets bevorzugt online.

 Pressemitteilung im PDF-Format  PM Saisoneröffnung Viva Espana

Foto: K.-D. Bruehl

Pressemitteilung vom 11. Juni 2020

Ekkehard Klemm bleibt Chefdirigent der Elbland Philharmonie Sachsen

Vertragsverlängerung nach erfolgreicher und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Orchester bis 2025

Seit dem 1. August 2017 ist Ekkehard Klemm Chefdirigent der Elbland Philharmonie Sachsen. Die Gesellschafterversammlung der Elbland Philharmonie Sachsen GmbH unter dem Vorsitz von Landrat Arndt Steinbach (CDU) hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, Ekkehard Klemms Vertrag, der ursprünglich bis zum 31.7.2021 laufen sollte, um weitere vier Jahre zu verlängern.

So äußert sich Klemm: „Seit meinem Amtsantritt als Chefdirigent der Elbland Philharmonie Sachsen im Jahr 2017 ist zu dem Orchester ein besonderes Vertrauensverhältnis gewachsen. Sinfoniekonzerte im Umland von Dresden, ambitionierte Projekte mit regionalen zeitgenössischen Komponisten, interessante Wiederentdeckungen barocker, klassischer und romantischer Meister, Unterhaltungskonzerte aller Art mit Tom Pauls, Musik von Johann Strauss, Franz Lehar bis zu Leonard Bernstein, John Williams und Siegfried Kurz, Uraufführungen studentischer Kompositionen, Workshops mit Kinderkompositionen, Kinderkonzerte, Dirigierseminare mit der Hochschule für Musik in Dresden, dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrates, Musiktheaterproduktionen der Landesbühnen Sachsen und auf der Felsenbühne Rathen bis hin zu Oratorien mit Chören und Kantoreien aus ganz Sachsen: Das Spektrum des Orchesters ist so vielfältig wie reizvoll. Grund genug, die Zusammenarbeit bis 2025 zu verlängern! Ich freue mich auf vier weitere Jahre, die dem Orchester eine klare Perspektive und künstlerische Entwicklung ermöglichen!“

Ekkehard Klemm wurde 1958 im damaligen Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, geboren. Nach seiner Zeit im Dresdner Kreuzchor unter Rudolf Mauersberger und Martin Flämig schloss sich ein Studium in den Fächern Dirigieren bei Siegfried Kurz und Komposition bei Manfred Weiss, Reiner Kunad und Wilfried Krätzschmar in Dresden an. Wichtige Anregungen erhielt er auch von Hartmut Haenchen, Peter Gülke, Kurt Masur und Rolf Reuter. Von 1984-88 war Klemm Kapellmeister am Landestheater Altenburg, danach Chefdirigent am Theater Greifswald beziehungsweise am Theater Vorpommern, bevor er 1996 an das Staatstheater am Gärtnerplatz nach München wechselte. Hier dirigierte er zahlreiche Ur- und Erstaufführungen, die international Aufmerksamkeit erregten, so Tarnopolskis „Wenn die Zeit über die Ufer tritt” (1999), Henzes „Die englische Katze” (2001), Terterians Sensationserfolg „Das Beben” (2003), Schnebels „Majakowskis Tod” (2005) sowie Nonos „Intolleranza” (2007). Daneben zählte bis dahin das gesamte Opernschaffen von Mozart und Verdi zu Klemms Repertoire, jedoch auch Spielopern und Operetten. Es entstanden eine TV-Produktion von Lortzings „Der Wildschütz” mit dem Regisseur Claus Guth und die Kultinszenierung von Flotows „Martha” gemeinsam mit dem berühmten Loriot. Gastdirigate führten Klemm zu vielen namhaften deutschen Orchestern und Opernhäusern sowie nach Schweden, Griechenland, Italien, Polen, Tschechien, in die Schweiz, nach Österreich, die USA, Russland, Armenien, Südkorea und Südafrika. Er war Jurymitglied bei zahlreichen Wettbewerben und gab Masterclasses u.a. in Rom, Seoul, Wrocław, Pamplona, Pretoria und St. Petersburg.
Seit 2003 ist Klemm Professor für Dirigieren an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Viele seiner Schüler sind mittlerweile international erfolgreich: Oksana Lyniv als Generalmusikdirektorin in Graz, Manuel Pujol als Chordirektor in Dortmund, Lennart Dohms als Professor in Bern, Cornelius Volke als stellvertretender Chordirektor an der Semperoper, Hee Chuhn Choi als Professor in Seoul und Chefdirigent in Jeonju.
Seit 2004 leitet Klemm die Singakademie Dresden, mit der er neben dem gesamten chorsinfonischen Repertoire von Bach bis Britten zahlreiche Uraufführungen bestritt, so unter anderem von Lothar Voigtländer, Manfred Weiss, Wilfried Krätzschmar, Alexander Keuk und Reiko Füting sowie Ekkehard Klemm selbst. Auch das selten gespielte Dresdner Repertoire der Barockzeit (Gebel, Fehre) sowie Webers „Oberon“ und Schumanns „Faust Szenen“ sowie der Oper „Genoveva“ kamen zur Aufführung.
Ehrenamtlich engagiert sich der Dirigent als Präsident des Verbandes Deutscher KonzertChöre VDKC (seit 2013), als Mitglied des Sächsischen Kultursenats und der Sächsischen Akademie der Künste. Er gehört zum Kuratorium der Johann-Sebastian-Bach-Stiftung Leipzig, Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch und des Forum Tiberius in Dresden.
2016 wählte ihn die Elbland Philharmonie Sachsen zu ihrem neuen Chefdirigenten. Dieses Amt trat er zur Spielzeit 2017/18 an.

Pressemitteilung im PDF-Format  Vertragsverlängerung Chefdirigent Ekkehard Klemm

X
X